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Aktuelles aus den Projekten

NEUES AUS AFRIKA.
Mittlerweile ist es auch schon im Kanzleramt angekommen.
Die einzige Chance der bedrückenden Armut in vielen afrikanischen Ländern entgegenzuwirken und somit den Menschen vor Ort zu helfen, ist Hilfe zur Selbsthilfe und eine bessere Bildung.
Thiru ist in den letzten Monaten auf eigene Kosten 3 Mal nach Malawi geflogen, um in einem der ärmsten Länder dieser Welt nach Möglichkeiten der Hilfe vor Ort zu suchen.

Dabei ist er auf die Cape Maclear Community Schule in Chembe, Malawi gestoßen, die es auch den Kindern armer Familien ermöglicht, eine höhere Ausbildung bis hin zum Abitur zu erreichen. Die Schule wird nicht vom Staat finanziert, nur die Gehälter der Lehrer.
Der Unterricht wird in eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe eingeteilt für insgesamt ca. 280 Schüler. Erfreulicherweise sind es etwas mehr Mädchen, die hier die Chance bekommen einen guten Abschluss zu erhalten. Es gibt 8 Lehrer und 2 Volontäre.
Das Schulsystem in Malawi ist wissenschaftlich ausgerichtet. Dafür wird ein Laboratorium benötigt, damit die Schüler Abitur machen können.
Thiru hat mittlerweile von verschiedenen Spendern (StepbyStep aus Münster, ....) 5400 € gesammelt.
Im Dezember 2018 wurde mit dem Bau begonnen und Mitte 2019 kann das Labor in Betrieb genommen werden.
Wenn sich die Zusammenarbeit positiv entwickelt, haben wir vor weitere Unterstützung zu leisten.
Von den Eltern muss für jedes Kind ein Eigenanteil von monatlich ca. 15 € erbracht werden - für viele Familien eine utopische Summe. Wir haben vor in Zukunft zu helfen indem wir die Hälfte der Schulkosten übernehmen und die Kinder auch nach einem erfolgreichen Schulabschluss finanziell dabei unterstützen zu studieren oder eine gute Ausbildung machen zu können. Mit 7,50 € im Monat ist dies möglich. Wer Interesse hat u. a. dieses Projekt zu unterstützen kann natürlich gerne bei uns Mitglied werden.

 

EINE KLEINE GESCHICHTE AUS DEM BLINDENHAUS:
Guten Tag. Mein Name ist Jafer Ali. Ich wohne schon seit etwa 15 Jahren im Loubra Blind Welfare Centre. Vorher habe ich auf der Straße gelebt. Durch Kinderlähmung bin ich sehr früh gehunfähig geworden. Später kam eine Lepra Erkrankung hinzu, die mich u.a. auch blind machte. Ich habe durch Betteln überleben können, mehr aber auch nicht. Dann brachte mich jemand zu Thomas ins Loubra House. Dort habe ich erfahren, dass auch Menschen wie ich ein würdiges Leben führen können. Ich bin einer der wenigen Moslems hier, doch das stört niemanden. Obwohl es sehr eng ist und ziemlich chaotisch zugeht gibt es immer jemanden, der mir hilft und der für mich da ist. Es gibt genug zu essen und wenn mir etwas fehlt wird mir geholfen. Und das wichtigste: Ich bin nicht mehr allein und brauche keine Angst mehr zu haben. Vor kurzem hatte ich mal wieder die Gelegenheit mit Thiru zu telefonieren. (Thiru versucht in regelmäßigen Abständen mit den verschiedenen Bewohnern persönlich zu sprechen. Anm. PB) Er fragte mich ob alles in Ordnung sei und ob ich einen Wunsch hätte. Daraufhin erzählte ich ihm von meinem größten Wunsch einmal in meinem Leben in eine bedeutende islamische Pilgerstätte zu kommen. Ein paar Tage später kamen Wiki und ein anderer junger Mann, die bei uns im Haus leben zu mir. Ich wurde in einen Wagen gesetzt und wir fuhren nach... Dort trugen Sie mich bis in die Moschee wo ich beten und Allah nah sein konnte.<  Ich war total überwältigt und mir liefen die Tränen übers Gesicht. Mein Herzenswunsch war in Erfüllung gegangen. Ich war noch nie so glücklich wie in diesem Moment.
Ein paar Tage später sprach ich wieder mit Thiru und erzählte ihm von dieser Reise. Und wie glücklich und dankbar ich bin, dass ich sie machen konnte.

Als Thiru diese Geschichte in der Vorstandssitzung erzählte war ich total gerührt. Das ist einer der vielen Momente in denen mir klar wird, dass die Projekte, die von conAct unterstützt werden, es ohne Wenn und Aber verdienen.
Darum möchte ich Euch auch daran teilhaben lassen. Petra Blume