JoomlaTemplates.me by Discount Bluehost

Loubra Blind Welfare Centre

Im Loubra Blind Welfare Centre leben mittlerweile zwischen 120 und 150 Menschen, davon sind der größte Teil sehbehindert und viele Menschen haben (zusätzlich) andere Behinderungen.

Das Blindenhaus ist eines der langjährigsten Projekte von conAct.

Im Jahr 2000 haben wir noch die gesamten Kosten zum Betrieb des Heimes übernommen.
Nach unserem Vorsatz: „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden mittlerweile 80% der Ausgaben aus Arbeitseinnahmen der Bewohner und indischen Spenden finanziert. Viele unserer Bewohner arbeiten als Räucherstäbchenverkäufer und Korbflechter. Einige musikalisch begabte Bewohner haben eine Musikband gegründet, die in erheblichem Maße zu den Einnahmen beiträgt.

Das Projekt liegt in einem Armenviertel und ist nach einem sehr typischen indischen Standard angelegt. Die Bewohner leben in engen Wohnräumen und teilen sich wenige sanitäre Anlagen. In den letzten Jahren ist es uns gelungen, mit verschiedenen niedergelassenen Ärzten und Apotheken eine medizinische Infrastruktur aufzubauen. Diese Struktur kommt nicht nur den Menschen im Blindenheim, sondern auch der Nachbarschaft zugute.

Mittlerweile gibt es auch viele ältere Menschen, die hier Zuflucht suchen. Um diesen Menschen ein Zuhause zu geben, haben wir 2014 gut 500 m entfernt ein Zusatzgebäude erstellen lassen. Hier leben nun über 20 alte, pflegebedürftige Menschen.

Die Betreuung der Bewohner der Blindeninitiative wird von acht Mitarbeitern durchgeführt. Doch ein wesentlicher Anteil an der Betreuung entsteht dadurch, dass die Bewohner sich gegenseitig unterstützen und füreinander da sind. Gemeinsam mit unserem Heimleiter Thomas, der auch blind ist, ist es uns gelungen, den Bewohnern des Loubra Blind Welfare Centres ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.