Das Blindenhaus in Thiruchirapelli, welches von Thomas, unserem ebenfalls blinden Heimleiter von Anfang an hervroragend geleitet wird, ist unser ältestes Projekt.

Thomas und seine Famile zusammen mit Aljoscha aus Deutschland
Situation 2011:
Im Loubra Blind Welfare Centre leben mittlerweile etwa 120 Menschen, davon sind 80 Personen sehbehindert und 40 Menschen haben unterschiedliche Behinderungen.
Ein sehr erfreulicher Aspekt ist, dass conAct mittlerweile nur noch 20 % der Gesamtkosten des Hauses übernehmen muss, am Anfang waren es noch 100 %.
80 % werden aktuell durch Spenden in Indien und 20 % durch Arbeitseinnahmen der Bewohner erbracht.
Dadurch sind wir in der Lage ein paar "Extrauasgaben" zu leisten.
Die Ernährung der Menschen in der Initiative war bisher aus Kostengründen sehr einseitig. Jetzt erhalten alle Bewohner eine Zusatzmahlzeit (Obst, Müsli, Kichererbsensalat, Eier, eine
kleine Süßigkeit). Einerseits soll es eine vitamin- und eiweißreiche Kost sein, um die Gesundheit der Menschen zu stärken, andererseits ist die Zwischenmahlzeit als kleine Abwechslung im Alltag gedacht. Kosten einer solchen Mahlzeit für 120 Menschen etwa 25 €.
Um den Gesundheitszustand der Bewohner und Bewohnerinnen weiter zu verbessern, arbeitet conAct seit dem Jahr 2001 mit einer Ärztin und einem Apotheker zusammen. Die Ärztin behandelt nicht nur die Krankheiten, sondern gibt auch wertvolle Tipps über Hygiene und Krankheitsprävention. Die Gewährleistung dieser notwen-digen medizinischen Grundversorgung für 120 Personen kostet ca. 80 € pro Monat.
Um die vielen gesundheitlich beeinträchtigten und alten Bewohner adäquat zu versorgen, haben wir eine Reinigungskraft und zwei Pflegehelferinnen eingestellt. Dafür bekommen diese Personen jeweils ein landesübliches Gehalt von 50 €.
Die blinden und behinderten Menschen erleben ihren Alltag heute mit Stolz und Würde, glücklich über die Perspektiven, die sich ihnen mittlerweile bieten. Nach ca. 20 Jahren Kampf für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung sagen Thomas und seine Bewohner nun: „Wir haben unser Ziel fast erreicht. Danke Euch allen für Eure Unterstützung.“ |